Peter Ranft
Stiegenhäuser
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Treppenhäuser
von Peter Ranft
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Die
vielfältigen Formen, die Linienführungen von klar gegliedert bis hin
zu den stilbestimmenden Schwingungen, all das hat den Fotografen dazu
bewogen die Treppenhäuser mit ihren wichtigen kleinen und großen
Details bildbestimmend zu fotografieren. Natürlich sind Licht und Schatten in diesen Treppenhäusern besonders interessant, nicht umsonst gibt es bereits seit den 30er Jahren diese Aufnahmen, die den Schwung des Aufganges aufnehmen, die die beeindruckende Höhe der Bauwerke demonstrieren sollen.
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Hier reiht sich Peter Ranft ein, in die Riege der Fotografen die dokumentieren wollen, die das Treppenhaus unter den bestmöglichen aber natürlichen Lichtbedingungen darstellen um es individuell abzubilden und nicht um ein weiteres reproduktives Lichtbild zu schaffen. Gezielt sucht Peter Ranft nach seinem Standpunkt und seiner Perspektive und auch wenn er digital arbeitet, er hat sich das gezielte Fotografieren eines Analogfotografen erhalten. Digital wird bei Peter Ranft genauso fotografiert wie mit der Großformatkamera, nicht aus etlichen Blickwinkeln wird belichtet um am Computer ausgesucht zu werden, er lässt sich vom Gebäude, vom Objekt inspirieren und sich direkt vor Ort zu den besten Standpunkten leiten. So besichtigt er dann auch erst einmal, lässt sich beeindrucken und ist sich über die Art wie das funktioniert so sehr im klaren, das er erkennt welche Brennweite dieses Treppenhaus verlangt. Also wie das Verhältnis von Größe, von Schwung, und von optischer Verjüngung ist. Jetzt kann er sich freimachen von der mittigen Perspektive, kann aufsteigende Elemente integrieren die im Bild dann eben nicht mehr störend wirken sondern hinführen in die Tiefe oder aber auch das Bild in der Blickführung dominieren. Seine Art der Fotografie entscheidet ob wir in erster Linie eine fast zweidimensionale Grafik sehen oder aber einen dreidimensionalen fast schon tunnelähnlichen Schneckengang. E.Schuy
/ Köln |
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Eröffnung
der Ausstellung: |
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